Mückenstiche: diese Hausmittel können bei Juckreiz helfen

Mückenstiche sind zwar meist harmlos, aber sie können sehr lästig werden, denn der Juckreiz der kleinen roten Quaddeln treibt so manchen Betroffenen fast in den Wahnsinn. Mit einfachen Hausmitteln gegen Mückenstiche lässt sich das Jucken bekämpfen und Entzündungen können vermieden werden. Erfahren Sie hier, was gegen Mückenstiche hilft.

Hausmittel gegen Mückenstiche: Mann kratzt sich an der Hand

Wichtig bei Mückenstichen: Nicht kratzen!

Das Unangenehme an Mückenstichen ist, dass sie über mehrere Tage hinweg stark jucken können. Das ist – neben Rötungen und Schwellungen – eine ganz natürliche Reaktion des Körpers auf den Mückenspeichel, den die Blutsauger in den Stich leiten und dem in einer Abwehrreaktion mit körpereigenem Histamin begegnet wird. Gegen das Jucken hilft Kratzen – aber nur kurzfristig, denn schon wenige Sekunden später kehrt der Juckreiz meist noch stärker als zuvor zurück. Kratzen nützt also nichts und kann sogar gefährlich werden – nämlich dann, wenn der Stich aufgekratzt wird. So können Bakterien hineingelangen und zu Schwellungen, Entzündungen und Infektionen führen. Besser ist es, Hausmittel gegen Mückenstiche einzusetzen. Die hat fast jeder daheim, noch dazu haben sie keine Nebenwirkungen und lindern den Juckreiz auf sanfte Weise.

Schnelle Hausmittel gegen Mückenstiche

Eine schnelle und wirksame Methode, das Jucken der Mückenstiche zu verhindern, ist eine kurze Hitzeeinwirkung auf den Stich. Der Grund: Die Hitze zerstört Eiweiße des Mückenspeichels, die zur Reizung führen. Tauchen Sie dafür einen Metalllöffel in circa 50 Grad heißes Wasser (so warm, dass Sie den Löffel gerade noch anfassen können) und pressen Sie ihn für einige Sekunden fest auf den Stich. Das schmerzt womöglich kurz, ist aber sehr wirkungsvoll. Hinweis: Achten Sie darauf, dass der Löffel nicht zu heiß ist, ansonsten kann es zu Verbrennungen kommen. Diese Methode ist nicht für Babys und Kinder geeignet. Am wirkungsvollsten ist die Anwendung bei frischen Stichen. Altbekannt ist es, die Einstichstellen zu kühlen. Dafür wickeln Sie Eiswürfel in ein Handtuch und lassen die Kompresse für circa 30 Minuten einwirken. Die Kälte lindert den Juckreiz und die Schwellung und fühlt sich angenehm an.

Schon seit Generationen ist die heilsame Wirkung von Honig als Hausmittel gegen Mückenstiche bekannt. Tragen Sie einige Tropfen davon auf die betroffenen Stellen auf und lassen Sie den Honig einwirken.

Auch mit Zwiebeln lassen sich Mückenstiche behandeln: Reiben Sie mit einer halbierten Zwiebel vorsichtig die Stiche ein. Der Zwiebelsaft ist nicht nur angenehm kühlend, sondern wirkt zusätzlich antibiotisch und entzündungshemmend.

Um die Haut zu beruhigen und dem Juckreiz entgegenzuwirken, kann auch auf ätherische Öle oder den Saft der Aloe Vera Pflanze zurückgegriffen werden.

Was hilft gegen Mückenstiche bei Kindern?

Folgende Hausmittel gegen Mückenstiche sind besonders für Kinder geeignet, da sie extra sanft sind. Aber natürlich können auch Erwachsene damit ihre Mückenstiche behandeln.

  • Essig: Intensiv und beruhigend wirkt Essig, da er angenehm kühlt und gleichzeitig desinfiziert. Dafür geben Sie etwas Apfelessig auf ein Tuch und tragen ihn auf die Haut auf.
  • Kohl: Kohl gilt als eines der ältesten Heilmittel. Er wirkt desinfizierend und entzündungshemmend. Zudem ist er manchen Kindern angenehmer auf der Haut als feuchter Quark. Sie benötigen ein frisches, kühles Weißkraut- oder Wirsingblatt, welches Sie zunächst gitterförmig einschneiden. Dann rollen Sie mit einer Glasflasche über das Blatt, bis Saft austritt. Nun legen Sie es auf die Haut und fixieren es mit einem Tuch. Dieses Hausmittel gegen Mückenstiche können Sie zweimal täglich für 15 Minuten durchführen.

Noch besser ist es natürlich, wenn Sie gar nicht erst gestochen werden, sodass Sie die Hausmittel gegen Mückenstiche nicht benötigen.

Grenzen von Hausmitteln gegen Mückenstiche: wann sollten Sie zum Arzt?

Sollten Hausmittel nicht ausreichen, um Ihren Beschwerden entgegenzuwirken, oder der Verdacht auf eine allergische Reaktion bestehen, ist es in jedem Fall empfehlenswert, dass Sie einen Arzt aufsuchen. Allergische Reaktionen machen sich in der Regel durch eine Vergrößerung und Verfärbung des Einstichs bemerkbar, welche von einem verstärkten Juckreiz und einem Gefühl der Erwärmung begleitet werden können.

Auch die Stelle des Mückenstichs kann einen Einfluss darauf haben, ob ein Arzt aufgesucht werden sollte. Ist eine sehr sensible Körperstelle, wie z.B. das Augenlid oder die Lippe betroffen, kann in manchen Fällen ein Antibiotikum oder ein stärkeres Antihistaminikum verschrieben werden. Der Juckreiz, der für viele Betroffenen eine der größten Unannehmlichkeiten darstellt, kann so zwar nicht komplett gestillt, jedoch in der Regel zumindest spürbar gelindert werden.

Hilfe gegen den Juckreiz aus der Apotheke

Für den Fall, dass der Juckreiz trotz allem nicht nachlassen will und Sie in Versuchung geraten, an der Einstichstelle zu kratzen, kann auch auf Produkte aus der Apotheke zurückgegriffen werden. So können spezielle Gels beispielsweise einen kühlenden Effekt haben. Schwellungen und allergische Reaktionen können mit leichten Antihistaminika gelindert werden. Sollten Sie bei Mückenstichen besonders sensibel reagieren, oder die Beschwerden längerfristig anhalten, ist es aber auch trotz Hilfe aus der Apotheke empfehlenswert, einen Arzt zu konsultieren.

Besser als Mückenstiche behandeln: Vorbeugen mit ANTI-BRUMM®

Lästigen Mückenstichen können Sie ganz einfach vorbeugen: Mit den wirksamen Mückenschutzmitteln von ANTI-BRUMM® finden Sie für alle Ansprüche das richtige Produkt. ANTI-BRUMM® Forte bietet effektiven Schutz für die ganze Familie, mit ANTI-BRUMM® Naturel bekommen Sie ein ganz natürliches Mittel gegen Mücken und Zecken. Speziell für Kinder können Sie auf ANTI-BRUMM® Kids mit seiner extra sanften Formel zurückgreifen. Alle ANTI-BRUMM®-Produkte lassen sich leicht auftragen und haben eine gute Hautverträglichkeit.

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