Nach einem Zeckenbiss: Wann sollten Sie zum Arzt gehen?

Das Wichtigste zuerst: Ein Zeckenstich, von vielen auch Zeckenbiss genannt, ist kein Grund zur Panik. Bewahren Sie also Ruhe, in den meisten Fällen verläuft alles harmlos. Da die kleinen Parasiten allerdings einige ernsthafte Krankheiten übertragen können, sollten Sie dennoch wachsam sein. Wann ist es nötig, nach einem Zeckenbiss zum Arzt zu gehen? Fieber, Kopfschmerzen oder eine Wanderröte sind gute Gründe dafür. Auf was Sie nach einem Zeckenbiss noch achten sollten erfahren Sie hier.

Zeckenbiss: Wann zum Arzt? Zeckenkarte mit Zecke.

Was tun, wenn man eine Zecke hat?

Zecken sind meist gar nicht so leicht zu entdecken: Die kleinen Spinnentiere mögen dünne Haut, weshalb sie sich oft an schwer erreichbaren Stellen wie den Kniekehlen, den Leisten oder hinter den Ohren verstecken. Mit ihren Mundwerkzeugen stechen die Zecken zu – daher spricht man in Fachkreisen auch von einem Zeckenstich, nicht von einem Biss.

Was also tun, wenn man eine Zecke hat? Beachten Sie folgende Tipps:

  • Entfernen Sie Zecken so schnell wie möglich. Sie lassen sich, direkt nachdem sie gestochen haben, leichter erwischen, da sie sich noch nicht vollständig festgehakt haben.
  • Ziehen Sie die Zecke behutsam heraus: Tragen Sie auf keinen Fall Flüssigkeiten wie Öl oder Nagellackentferner auf, das fördert eher, dass Zecken ihren Speichel und damit potenzielle Keime auf die Wunde übertragen.
  • Quetschen Sie den Blutsauger nicht, greifen Sie ihn besser knapp über der Haut mit einer speziellen Zeckenzange oder -karte.
Hier erfahren Sie, wie Sie einen Zeckenstich behandeln können.

In den meisten Fällen geht ein Stich glimpflich aus. Nicht jede Zecke ist mit Krankheitserregern infiziert. Wird sie schnell entfernt, bleibt oft nur eine juckende und gerötete kleine Stelle übrig.

Wann ist der der Gang zum Arzt nach einem Zeckenbiss empfehlenswert?

Besonders problematisch ist ein Zeckenstich, wenn das Tier Träger von Viren der Hirnhautentzündung FSME oder der bakteriellen Infektionskrankheit Borreliose ist. Denn beide Erkrankungen machen sich zu Beginn lediglich durch Symptome eines grippalen Infekts bemerkbar. In manchen Fällen bleiben Beschwerden sogar ganz aus, sodass die Infektionen noch schwerer zu erkennen sind. Allerdings sind schwerwiegende Folgen möglich: FSME kann zu einer Entzündung des Gehirns oder der Hirnhäute führen, Borreliose beispielsweise zu Gelenkentzündungen. Auf was sollten Sie nach einem Zeckenbiss also achten?

Zeckenbiss: Wann zum Arzt?

  • Der Kopf der Zecke steckt fest und die Stelle hat sich entzündet. Manchmal reißt der Kopf beim Entfernen ab. In der Regel ist das kein Problem, nur selten entwickelt sich daraus eine Entzündung.
  • Die Zecke befindet sich an einer Körperstelle, die Sie nicht erreichen können, beispielsweise am Hinterkopf.
  • Die Einstichstelle entzündet sich oder heilt schlecht ab.
  • Es tritt eine Wanderröte auf. Dieser kreisförmige Ausschlag taucht einige Tage nach dem Zeckenstich auf und dehnt sich immer weiter aus. Er deutet auf eine Borreliose hin.
  • Sie bekommen 5 bis 14 Tage nach dem Entfernen der Zecke Fieber, Kopf- oder Gliederschmerzen und fühlen sich abgeschlagen. Diese Symptome sind sowohl für FSME als auch für Borreliose typisch.

Beobachten Sie die die Einstichstelle über 14 Tage genau. Natürlich können Sie auch bei Unsicherheiten einen Arzt aufsuchen.

So beugen Sie einem Zeckenstich vor

Sie können einige Maßnahmen ergreifen, um das Risiko zu minimieren, von einer Zecke befallen zu werden. Die zuverlässigen Zeckenschutzmittel von ANTI-BRUMM® gehören dazu. ANTI-BRUMM® Zecken Stopp hält die Parasiten für 8 Stunden fern und besitzt eine dermatologisch bestätigte Hautverträglichkeit. Schon Kinder ab 1 Jahr können damit geschützt werden. Möchten Sie auf ein natürliches Zeckenabwehrmittel zurückgreifen, ist ANTI-BRUMM® Naturel für Sie geeignet: Mit dem Inhaltsstoff Citriodiol® wirkt es bis zu 4 Stunden gegen Zecken.

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