Malaria – ein kleiner Stich mit gravierenden Folgen

Malaria ist eine der bekanntesten Infektionskrankheiten der Welt. Sie kommt hauptsächlich in tropischen Gebieten vor und wird von der Anophelesmücke auf den Menschen übertragen. Obwohl die Sterberate in den letzten Jahren zurückgegangen ist, existieren gerade in Ländern wie Afrika immer noch genügend Fälle, deren Malaria-Verlauf tödlich endet. Ein Mückenschutz gegen Malaria ist deswegen extrem wichtig, vor allem wenn eine Reise in gefährdete Gebiete bevorsteht.

Die Anopheles-Mücke ist Malaria-Überträger.

So wird Malaria übertragen:

Die weibliche Anopheles-Mücke (Unterfamilie der Anophelinae und Familie der Culicidae) ist schuld daran, dass die Erreger von Malaria in unsere Blutbahn gelangen. Die Verursacher der auch als Wechselfieber bezeichneten Malaria sind sogenannte Protozoen (Einzeller) der Gattung Plasmodium. Die gefährlichste Art ist das Plasmodium falciparum, welches in der Lage ist, Malaria tropica auszulösen – die schwerwiegendste Form der Infektionskrankheit. Die Plasmodien werden durch die Anopheles-Mücke von Mensch zu Mensch weitergegeben.

Die Malaria-Verbreitung Die Malaria ist bekannt als Tropenkrankheit und auf der ganzen Welt eine der berühmtesten Infektionskrankheiten. Sie kommt auf allen Kontinenten (ausser Australien) vor und ist insbesondere in den subtropischen und tropischen Gebieten häufig. Pro Jahr erkranken weltweit um die 200 Millionen Menschen an Malaria, darunter verlaufen circa 500.000 Fälle tödlich (92 % davon in Afrika). Es werden immer häufiger Malaria-Erreger oder infizierte Mücken aus den Tropen in andere Länder eingeschleppt (Flughafenmalaria). In den letzten Jahren sind auch vereinzelte Fälle von Malaria in Südeuropa aufgetreten, welche vor Ort erworben wurden (zum Beispiel in Spanien, Griechenland). Um der Malaria vorzubeugen, kann ein gezielter Mückenschutz gegen die Anophelesmücke hilfreich sein. Ein Mückenspray gegen Malaria-Mücken ist hier empfehlenswert.

Der Krankheitsverlauf der Malaria

Die Verursacher der Infektionskrankheit benötigen sowohl die Mücke, als auch den Menschen, um ihre Entwicklung zu vollziehen und sich zu vermehren. Über den Speichel der Mücken werden die Parasiten bei einem Stich auf den Menschen übertragen. Dann befallen sie zunächst die Leber und anschliessend die roten Blutkörperchen (Erythrozyten). Diese platzen auf, sobald sich genügend Plasmodien gebildet haben. Der Körper reagiert dann mit Fieber und Abgeschlagenheit. Aufgrund des Entwicklungszyklus und der abwechselnden Perioden zwischen Aufplatzen der Blutkörperchen und Befall von neuen Erythrozyten, treten bei Malaria häufig Fieberschübe auf, die sich mit beschwerdefreien Phasen abwechseln.

Die ersten Anzeichen einer Malaria können bereits nach einigen Tagen vorkommen. Dazu zählen:

  • Hohes Fieber
  • Schweissausbrüche
  • Schüttelfrost
  • Übelkeit
  • Gliederschmerzen
  • Schwindel

Die Symptome der Krankheit können sehr unterschiedlich sein. Die häufigste Form Malaria tropica führt in manchen Fällen ebenso zu Durchfall, Erbrechen oder trockenem Husten. Treten solche Beschwerden nach einer Reise in Malaria-Risikogebiete auf, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Prognose und Behandlung von Malaria

Eine Malaria kann lebensbedrohlich sein und muss daher unbedingt in einem Krankenhaus behandelt werden. Je früher die Krankheit erkannt wird, desto wahrscheinlicher ist eine Heilung. Unbehandelt sind Komplikation wie akutes Nierenversagen oder ein Kreislaufkollaps möglich. Da das Immunsystem des Menschen nach einer überstandenen Malaria keine Abwehrkräfte entwickelt, ist eine erneute Ansteckung jederzeit möglich.

Der richtige Malaria-Schutz

Eine Malaria-Impfung gibt es momentan noch nicht. Bei Reisen in malariagefährdete Gebiete sollte demnach ein geeigneter Schutz gegen Malaria unbedingt auf der Packliste stehen. Hierfür gibt es verschiedene Malaria- und Mückenschutz-Tipps:

  • Die Chemoprophylaxe: Ein absoluter Malaria-Schutz ist damit zwar nicht geboten, aber die Medikamente sorgen für Sicherheit. Ob in Ihrem Urlaubsziel eine solche Malaria-Prophylaxe notwendig ist, sollte mit dem Haus- oder Tropenarzt abgesprochen werden. Eine Mitnahme der Prophylaxe ist allerdings nie verkehrt, da bei einer auftretenden Malaria und fehlender ärztlicher Versorgung der Krankheitsverlauf damit verlangsamt werden kann.
  • Mückensicher schlafen: Da die Anophelesmücke dämmerungs- und nachtaktiv ist, sollte gerade während dieser Zeit der passende Malaria-Schutz verwendet werden. Moskitonetze über dem Bett und Fliegengitter an den Fenstern bieten einen sicheren Mückenschutz gegen Malaria und sorgen für eine erholsame Nacht. Auch in der Nacht ist ein zusätzlicher Schutz durch Repellents wie ANTI-BRUMM® Night sinnvoll.
  • Mückenspray gegen Malaria-Mücken: Das Auftragen von Repellents (Mückensprays) auf die Haut, die Kleidung und eventuell auf das Moskitonetz können für einen gewissen Zeitraum die Plagegeister fernhalten. Für Reisen in tropische Gebiete ist hier ANTI-BRUMM® Forte empfehlenswert. Der enthaltene Wirkstoff DEET (N,N-Diethyl-m-toluamid) hält Mücken bis zu 6 Stunden fern, was sogar durch das Schweizerische Tropeninstitut erfolgreich getestet wurde.1 Einen optimalen Rundumschutz bietet ANTI-BRUMM® Night – sowohl für den Tag, als auch für die Nacht.

Welche Länder zu den Malaria-Risikogebieten gehören und was Sie im Notfall tun sollten, können Sie der Seite Safetravel.ch entnehmen.

Hier weiterlesen:

1 ANTI-BRUMM®: Erfolgreich getestet vom Schweizerischen Tropeninstitut. URL: https://www.antibrumm.com/produkte/anti-brumm-erfolgreich-getestet-vom-schweizerischen-tropeninstitut/ (23.03.2018)