Das Dengue-Fieber ist die häufigste Virusinfektion, die durch Stechmücken der Gattung Aedes (z.Bsp. Aedes albopictus (Asiatische Tigermücke), Aedes aegypti) auf den Menschen übertragen wird. Diese Mücken sind tagesaktiv.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass jährlich rund 50 bis 100 Millionen Menschen an Dengue-Fieber erkranken, wovon ca. 500‘000 schwer erkranken – ca. 2,5% davon sterben daran. Die Häufigkeit hat in den letzen Jahren weltweit stark zugenommen.

Symptome & Folgen
In etwa 90% der Erkrankungen wird ein stummer Verlauf mit Symptomen ähnlich eines grippalen Infekts beobachtet. Bei den restlichen 10% beginnen die Symptome meist 3 bis 7 Tagen nach dem Stich einer infizierten Mücke mit plötzlichem, sehr hohem Fieber begleitet von Schüttelfrost sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Nach 3 bis 4 Tagen kann ein Hautausschlag auftreten, der sich mit Ausnahme des Gesichtes über den ganzen Körper verteilt. Das Dengue-Fieber heilt in der Regel nach 10 Tagen spontan ab. Bei einem schweren Krankheitsverlauf können äussere und innere Blutungen auftreten (hämorrhagisches Dengue-Fieber), was zum Tod führen kann.

Gibt es eine Impfung gegen Dengue-Fieber?
Nein, eine Impfung gegen das Dengue-Fieber gibt es nicht – ist jedoch im Entwicklungsstadium.
Um sich vor dem Virus zu schützen, gelten die gleichen Massnahmen wie bei allen durch Mückenstiche übertragbaren Krankheiten (Insektenschutzmittel, körperbedeckende Kleidung und Mückennetze).